Shinigamis Bilderwelt |
Wizi

schmeißt den Laden
  

Dabei seit: 30.07.2006
Beiträge: 508
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Hey,
irgendwie funktioniert der Link nicht. Editier den Beitrag doch und füg das Bild einfach als Anhang ein
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09.11.2009 19:52 |
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Wizi

schmeißt den Laden
  

Dabei seit: 30.07.2006
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Herkunft: Norden
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Ja, jetzt gehts
Die Gute guckt ja ganz schön fies ^^ Das finde ich hast du auch sehr schön hinbekommen. Und du weißt ja sicher selbst, dass du zeichentechnisch eher noch am Anfang stehst; da kann ich dir aber verraten, dass überzeugende Ausdrücke etwas sind, das man viel schwerer lernen kann als technische Grundlagen wie Anatomie. Von daher kannst du dich schonmal glücklich schätzen
Ich komm aber gleich mal zur Anatomie. Bei der Hand hast du dich ja schon an eine ziemlich schwierige Geschichte getraut, warum lässt du dann alles andere weg? Das wär deutlich leichter gewesen als die Hand. Allgemein: Wenn es der Platz zulässt, dann solltest du Figuren nienienie einfach so aufhören lassen und schon garnicht woanders wieder anfangen lassen. Als Betrachter hat man einfach gern das Gefühl, dass auf dem Bild ein echter Mensch zu sehen ist und dafür ist es nötig, dass man auch immer alles zeigt, was gesehen werden müsste.
Es ist keine Schande, im Gegenteil, sogar Profis machen das, wenn man sich Referenzen zu Hilfe nimmt und nicht alles aus dem Kopf zeichnet. Am Anfang ist es viel leichter, einen Körper komplett zu zeichnen, wenn man ein Foto vor sich hat, an dem man sich orientieren kann, probier das doch einfach mal. Wichtig ist einfach nur, dass du nicht schon gezeichnete Bilder als Vorlage nimmst - denn dabei kannst du einerseits Fehler von der Vorlage übernehmen, die du garnicht siehst, und andererseits ist es für dich ein viel größerer Lernprozess, von einem "dreidimensionalen" Foto auf zweidimensionale Linien reduzieren zu müssen.
Ein wenig was verbessern kann man schon mit gesundem Menschenverstand: Überleg mal, wie die Linie des Kiefers hier weiterlaufen müsste, wenn du den Kopf ganz umrunden wolltest. Mitten durch's Auge. Daran kann man schon sehen, dass das Auge eventuell ein wenig groß geraten ist ^^ Es fehlt übrigens auch eine Augenbraue. Und ich weiß selbst noch, wie schwer es am Anfang ist, das zweite Auge passend zum ersten zu zeichnen, aber um es zu lernen, darf man sich nicht davor drücken.
Ich würde dir einfach raten, viele Skizzen zu machen und dabei den menschlichen Körper kennenzulernen. Ruhig mit realistischen Vorlagen, das braucht man auch für den Mangastil. Einfach vieeel üben, dann werden sich deine Bilder sicher schnell verbessern. Ich bin gespannt ^^
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10.11.2009 10:29 |
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Shinigami

Yaoi-Lover
 

Dabei seit: 18.07.2007
Beiträge: 43
Themenstarter
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Also erst einmal vielen Lieben Dank für dieses Kommi
Ja ich weiß ich stehe noch am Anfang und gerade deswegen möchte ich so viel lernen, wie es nur geht und deine Tipps helfen mir sehr ^^
Ich habe gar nicht gewusst das es schwieriger ist Gefühle zu zeichnen, als Anatomie oO also da bin ich echt glücklich ^^
Das ich die Augenbraue vergessen hab ist mir überhaupt nicht aufgefallen x3
LG Shini
__________________ Die Glotze kann man abschalten, das Leben nicht
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10.11.2009 15:58 |
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kritzelkatze

Editor
   

Dabei seit: 13.06.2006
Beiträge: 369
Herkunft: Österreich
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Da kann ich mich eigentlich nur anschließen ^^
Womit sich auch viele Leute schwertun sind die Schatten - und du hast schon jetzt den Mut, die Töne dunkel und die Flächen groß genug zu machen, und sie sind auf der richtigen Seite gesetzt.
Auch da können dir Referenzen helfen, noch sicherer zu werden, wie genau sie geformt sein können: Schatten machen einerseits die Dreidimensionalität, andererseits einen großen Teil der Atmosphäre aus - von daher lohnt es sich, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.
Diese Hand möchte auch ich loben, nach Füßen bereiten
Die Haare finde ich sehr interessant umgesetzt - unkonventionell, aber die Struktur sieht lebendig aus und das Licht- und Schattenspiel wirkt stimmig.
Ich bin jedenfalls schon gespannt auf weitere Zeichnungen von dir, und wie du dich weiterentwickeln wirst ^^
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Kritik ist ein Geschenk: nimm sie an oder verwirf sie.
Kritiker sind auch nur Menschen, also sieh Tipps als Richtlinien, nicht als Gesetz ^^

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10.11.2009 21:06 |
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julein

julein
Dabei seit: 18.06.2006
Beiträge: 9
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Ich bin sehr begeistert von den Schatten die du gesetzt hast, sie haben ein realistisch anmutende "Weiche" bekommen und sind gut sichtbar, das ist, wie beide vor mir auch sagten, sehr wichtig!
Am Haar merkt man, dass du dich bemühst allem seine Struktur zu geben, deshalb auch die weichen Übergänge und Farbverläufe im Haar, oder?
Ich glaube, es ist an diesen weißen Haaren etwas schwer zu beurteilen ob die Technik hier noch saubererer sein müsste, denn weißes Haar ist wesentlich schwerer "farblich" abzubilden als farbiges Haar undklässt hier viel Raum zur Interpretation.
Uh, und mir fällt auf, das Händchen hat bloß 4 Finger. So hübsch locker wie du ihre Finger gezeichnet hast müsste man de 5. Finger, ich nehme mal an der "Kleine" fehlt, auch sehen können.
Ich glaube ja, dass es deinen Bildern im Moment gut tun würde wenn du ihnen durchgehend Outlines verpassen würdest, so könnte man etwas genauer erkennen an welchen Stellen du dich schwer tust. Hier im Bild verschwimmen die Formen ein wenig, was als Effekt wunderschön ist, aber nicht so gut erkennen lässt wo was beginnt und aufhört. Die Outlines könnten dir dann als Führung dienen, denn du würdest wesentlich eher sehen können wo die Formen wieder "zusammenlaufen" müssten, oder den richtigen Platz für anliegende Formen zu finden können.
Aber wie auch vor mir betont wurde, ich finde dein Bild sehr stark im Ausdruck und das obwohl es sehr reduziert ist, das ist sehr, sehr gut!
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10.11.2009 21:37 |
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kritzelkatze

Editor
   

Dabei seit: 13.06.2006
Beiträge: 369
Herkunft: Österreich
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Ooohh, so ein süßes Motiv!
Die Zeichnung find ich eigentlich durchgehend stimmig, da fällt mir nur auf, dass der Einschnitt am Scheitel zwischen Ober- und Hinterkopf einen Tick schwächer sein könnte, und dass du stilistisch noch an der Augenform feilen könntest (zB den oberen Winpernkranz etwas dicker zeichnen und an der Außenseite nach unten weiterziehen) - ansonsten echt eine super Zeichnung mit stimmiger Pose und gut umgesetzter Verkürzung am Bein!
Hmm für Schatten hilft eigentlich nur, das Auge zu schulen - farblich bist du gut unterwegs (besonders bei Kleidung und Banane; Haut und Sahne dürften aber ruhig ähnlich kontrastreich sein, und bei letzterer würd ich der Farbharmonie halber eher cremefarbene Schatten setzen); für die genaue Form hilft es, dir Menschen und Fotos genau anzusehen.
Bei diesem Bild kommt das Licht von oben links. Nur die Lichtreflexe in Augen und Haar sind rechts, da solltest du drauf achten, dass das einheitlich ist. Ansonsten hab ich so die Faustregel, etwa ein Drittel bis die Hälfte der Fläche zu schattieren - überall da, wo durch eine Rundung (zB Arm, Banane) oder ein vorstehendes Element (zB Kinn vor Hals, Arm vor Oberkörper) kein Licht hinkommt.
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18.11.2009 19:18 |
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Noriko Amandola

Editor
   

Dabei seit: 22.10.2006
Beiträge: 316
Herkunft: Hannover
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Edit: Ups, etwas zu langsam. Ignorier am besten einfach das was ich jetzt doppelt geschrieben habe.
Bei den Schatten ist es auf jeden Fall wichtig, dass du dir vorher überlegst aus welcher Richtung denn das Licht überhaupt kommen soll. Es fällt auf, dass bei dem Bild die Lichtreflexe im Haar auf der rechten Seite liegen, die Schattierungen mancher Körperteile jedoch auch. Das funktioniert leider zusammen nicht so gut, da es komisch wirkt wenn aus der gleichen Richtung einmal Licht und einmal Schatten kommt.
Wenn du Schattierungen einsetzt, solltest du dies am besten auch überall machen. Bei deiner Figur hat z.B. die Haut klare Schatten, die Haare jedoch nicht. Es wäre darum gut wenn du eine Darstellung, für die du dich einmal entschieden hast auch im ganzen Bild durchziehst.
Wenn es um die richtige Platzierung der Schatten geht braucht man zudem häufig mehr Hintergrundwissen als viele anfangs vermuten. Im Grunde ist das A und O beim Schattensetzen, dass man sich die einzelnen Körperteile oder Kleidungsstücke dreidimensional vorstellen kann.
Es geht darum zu wissen wo der Körper Ausbuchtungen oder Einbuchtungen hat und wie sich sein Volumen verhält. Wenn man das weiß kann man besser bestimmen wo ein Objekt Schatten wirft und wo nicht. Selbst wenn man, wie du, jemand ist der gerne mit sehr flächigen Schatten und nicht mit realistischen Schattierungen arbeitet, ist es wichtig zu lernen die Körperteile nicht nur als platte Flächen zu sehen, sondern als Objekte die auch in die Tiefe gehen.
Ganz interessant ist auch zu wissen, dass es immer zwei Sorten von Schatten gibt. Zum einen den Eigenschatten eines Objektes selbst wodurch z.B. in deinem Bild die Sahne(?)häufchen nach rechts hin dunkel geworden sind als auch den Schlagschatten, der von einem Objekt (Sahne) Schatten auf ein anderes Objekt (Banane) wirft. Jeder Gegenstand und jedes Körperteil hat dabei (je nach Lichtbedingung mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt) beide Arten von Schatten. Das ist wichtig zu bedenken. ^^
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Kappa Maki Anthologie beim Schwarzen Turm
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18.11.2009 19:22 |
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Matty
• mAtTyPrOdUcTIoNs •


Dabei seit: 01.12.2009
Beiträge: 193
Herkunft: Deutschland
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Hallo Shinigami,
Ich mag die Idee deines Bildes sehr. So oder in ähnlicher Form setze ich meine Bilder auch ganz gern zusammen.
Ich mag die Kleidung des Mädchen. Damit und mit der Art wie sie gesikuliert, lassen sich gewissermaßen Charakterzüge erahnen. Das würde das Bild vorallem als Cover für z. Bsp. einen Manga sehr interessant machen.
Bevor ich mit dem Kommentieren weitermache, muss ich mal ganz dumm fragen: Was sind OLs?
Auf die Proportionen solltest du noch ein mehr eingehen, in dem du zum Beispiel einmal realistische Leute zu malen. Das hat mir enorm geholfen.
Die Schultern sind zum Beispiel sehr spitz bei beiden und zumde noch ungleich bei dem Mädchen. (Die linke ist länger als die rechte).
Die Outlines sind an manchen Stellen etwas unsauber. (siehe Gürtel).
Die Coloration ist schon ganz gut geworden. Beachte lediglich nochmal, was schon zuvor gesagt wurde: Alles colorieren.
An manchen Stellen solltest versuchen über den Sättigungsregler deines Programms die weißen Unreinheiten zu entfernen, die beim Einscannen entstanden sind.
Wenn du dein Bild ausschneiden willst, macht sich das mit dem magnetischen Lasso in Photoshop ziemlich gut. Mit einem Rechtsklick (glaube ich) kannst du dann auch die Kanten deiner Markierung noch abrunden -> über die Funktion 'Kanten verbessern' (in Photoshop, bei den anderen Programmen dürfte es ähnlich sein.)
So, ich hoffe, ich konnte dir helfen.
LG Matty
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~Live your imagination!~
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03.12.2009 16:36 |
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Shinigami

Yaoi-Lover
 

Dabei seit: 18.07.2007
Beiträge: 43
Themenstarter
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ja konntest helfen vielen Dank ^^
OLs bedeuten Outlines und ich werde deine Tipps an meine Freundin weiter reichen ^^
Das Bild ist auch als Cover eines Mangas geplant ^^
und das Mädchen is ein Junge
__________________ Die Glotze kann man abschalten, das Leben nicht
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03.12.2009 17:14 |
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kritzelkatze

Editor
   

Dabei seit: 13.06.2006
Beiträge: 369
Herkunft: Österreich
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Na bei der Farbwahl und den Haaren ist man schon verleitet, ihn für ein Mädchen zu halten xD
Auf den zweiten Blick sieht man aber, dass die Augen keine langen Wimpern haben und die Hüften schmal sind.
Hier könnte deine Freundin noch viel machen, dass er mehr nach Junge aussieht - etwa einen kräftigeren Knick im Kieferknochen, eher dicke gerade Augenbrauen, deutlichere Formen im Schulterbereich (etwa ein stärker definierter Trapezmuskel, der Hals und Schulter verbindet), etwas eckigere und eventuell weniger schlanke Finger,... in anderen Worten, eine etwas kantigere, härtere Zeichnung.
Hier liegts wirklich an Details in der Formgebung und Strichführung, die dem Betrachter übrigens nicht mal bewusst auffallen müssen - den anderen Charakter etwa würd ich trotz der längeren Haare definitiv als Mann einordnen, wahrscheinlich wegen der Form der Schultern.
Für die Coloration gibts zwei Tricks:
1. - Linien auf Multiplizieren stellen, Coloration auf einer darunterliegenden Ebene (oder mehreren, je nach Motiv und Vorlieben) anlegen
2. - weg mit dem Zauberstab! Der wird dir immer nur Probleme machen, sobald einzelne Pixel nicht erfasst werden können, weil sie anders gefärbt oder von der restlichen Fläche "abgeschnitten" sind. Besser du nimmst einen Pinsel mit harten Kanten und/oder das Polygonlasso, mit dem du dich an den Outlines entlangklicken und die Auswahl dann füllen kannst - so wird das Ganze wesentlich sauberer.
Bei der Coloration würd ich dir raten, dir eine anderen Pinselspitze zu suchen (ich weiß nicht, mit welchem Programm du arbeitest - im Photoshop kann man unter Edit > Define Brush Preset (Bearbeiten > Pinselspitze definieren?) eigene Pinsel festlegen.
Den linken verwend ich recht gern für grobe Schattensetzung, den rechten, um allzu harte Kanten zu überarbeiten.

Nimm auf jeden Fall eher eine niedrige Deckkraft (ich verwende gern 40%, um die Schatten grob zu setzen, und je nach Farbunterschied zwischen den Flächen 1-10% zum feineren Abschattieren) und lass dafür die Kanten möglichst nah bei bzw auf 100% Kantenschärfe.
Bei der Schattierung hast du diesmal sehr auf die Schlagschatten geachtet und auch praktisch alle berücksichtigt, was schon mal ein guter Schritt ist.
Versuch als nächstes noch, dir jeden einzelnen Teil des Körpers rund vorzustellen und dementsprechend die Körperschatten zu ergänzen: wenn das Licht von rechts oben kommt (wie der Reflex in den Augen es vorgibt), muss die linke Seite des Körpers abschattiert werden, damit er rund wirkt; dasselbe gilt auch für Arme und Beine. Beim Gesicht ists im Prinzip das Gleiche, allerdings musst du da noch mehr Formen berücksichtigen (etwa sind unterhalb der Augen und der Wangenknochen hellere Schatten, die im Manga gern vernachlässigt werden; die Nase wirft genauso einen Schatten wie die Haare und die Mütze; die Oberlippe kann schattiert sein, genauso der Bereich unterhalb der Unterlippe und der Augenbrauen).
Nur bei den Haaren reflektiert das Licht etwas anders, da machen sich eher waagrecht gehaltene, haarig-strähnig ineinander übergehende "Blöcke" (genau so wie du sie auch angedeutet hast) besser.
Noch eine Kleinigkeit:
they're = they are
their = ihrs in der Mehrzahl (zB their book = ihr Buch)
there = dort
Dementsprechend müsste der Titel vermutlich There's a life (Dort ist ein Leben) oder Their life (Ihr Leben, im Sinne von Das Leben der beiden) heißen.
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Kritik ist ein Geschenk: nimm sie an oder verwirf sie.
Kritiker sind auch nur Menschen, also sieh Tipps als Richtlinien, nicht als Gesetz ^^

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03.12.2009 21:29 |
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Noriko Amandola

Editor
   

Dabei seit: 22.10.2006
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Als Jungen hätte ich die vordere Person ehrlich gesagt auch nicht erkannt. Nicht nur wegen der Farbwahl, sondern auch weil er so weibliche Kleidung trägt (Schulterfrei, lange Handschuhe usw.). Wollte deine Freundin denn, dass er tatsächlich als Junge erkennbar ist oder verkleidet er sich als Mädchen? Das wär natürlich nochmal ne andere Geschichte.
Achte bei der Coloration das nächste Mal vielleicht auch noch darauf, dass du Elemente die du nicht mehr haben möchtest richtig entfernst.
Man sieht, dass die Schrift erst an einer anderen Stelle saß weil weiße Restpixel drumherum übrig geblieben sind.
Wenn du sowas wie einen Schriftzug anlegst, würde ich dir empfehlen für ihn eine extra Ebene zu benutzen (kritzelkatze hat's ja schon angesprochen).
Dann kannst du zum einen den Schriftzug frei hoch und runter schieben weil er für sich steht ohne den Rest auf den anderen Ebenen zu beeinflussen und zum anderen kannst du, wenn du ihn nicht mehr willst, einfach die gesamte Ebene löschen. So verschwindet die Schrift ohne Ränder oder Lücken zu hinterlassen.
Welches Programm benutzt du denn überhaupt?
Die Haut und die Haare der vorderen Person könnten meiner Meinung nach auch noch tiefere Schatten vertragen. Wenn man das Bild nicht grade in Originalgröße anschaut sieht man die Schatten leider nur wenig.
Beim Hintergrund wärs vielleicht ganz gut noch ein wenig mit der Dunkelheit der Farbe aufzupassen. Ich kann natürlich nicht sagen ob das Absicht war, aber durch die jetzige Farbwahl verschwindet die hintere Person ziemlich im Hintergrund. Die Haarfarbe hat einen fast so dunklen Ton wie der Hintergrund, die T-Shirt Farbe ist auch sehr ähnlich. Dadurch sticht erstmal nur die Person im Vordergrund hervor (sehr helle Farben) und die hinter ihr wirkt deutlich unwichtiger.
Falls das nicht so gewollt war, könntest du das vielleicht nochmal überdenken. ^^
Wenn ihr mögt könnt ihr ja sobald ihr Seiten von eurem Manga habt einen eigenen Thread im "Manga und Comics" Unterforum anlegen. Würd mich freuen wenn in diese Forenecke mehr Leben kommt.
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Kappa Maki Anthologie beim Schwarzen Turm
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05.12.2009 14:23 |
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Noriko Amandola

Editor
   

Dabei seit: 22.10.2006
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Herkunft: Hannover
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Gut zu wissen. Da Gimp die Arbeit mit Ebenen unterstützt kannst du das was beim letzten Bild vorgeschlagen wurde dann auch tatsächlich benutzen. Wär halt etwas blöd gewesen wenn wir von Ebenen reden und du gar kein entsprechendes Programm hättest.
Apropos Ebenen, die können dir auch hierbei helfen:
| Zitat: |
| das mit den Schatten höre ich oft, aber da is i-wo ne Blockkade in mir...sprich ich habe Angst das ich zu dunkel coloriere... |
Die Arbeit am Computer hat ja den Vorteil, dass du die Outlines immer wieder benutzen kannst und sie nicht nach dem ersten Colorationsversuch unbrauchbar sind. Angst brauchst du darum eigentlich gar nicht zu haben. ^^
Um das mit dem Schatten auszuprobieren würde ich dir darum folgendes vorschlagen: Leg deine Grundfarben auf einer Ebene und die Schattierungen auf einer neuen darüber an. Sei mutig und mach die Schatten dabei erstmal sichtbar dunkler als sonst.
Dann geh ins Ebenenfenster und verringer die Deckkraft der Schattenebene. Durch das hoch- und runterstellen der Deckkraft kannst du dann sehen wie dein Bild mit dunklen bzw. mit helleren Schatten aussieht und so gut vergleichen was besser wirkt.
Falls du am Ende der Meinung sein solltest die Schatten wären alle nicht gut so, kannst du die Ebene mit den Schattierungen sogar einfach löschen. Dadurch verschwinden nur die Schatten und nicht gleich die ganzen anderen Farben, du musst somit nicht wieder von vorne anfangen sondern kannst da weitermachen wo du vorher mit dem Schattensetzen angefangen hattest.
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Kappa Maki Anthologie beim Schwarzen Turm
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23.01.2010 19:34 |
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Wizi

schmeißt den Laden
  

Dabei seit: 30.07.2006
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Im Prinzip hast du dich an einigen Stellen schon an schöne, dunkle Schatten getraut. Schau doch zum Beispiel mal den grünen Pullunder an, da sind richtig schöne Kontraste drin - findest du nicht auch, dass diese Stelle schon viel lebendiger aussieht als zum Beispiel die Gesichter?
Falls du noch nicht mit Ebenen arbeitest, würde ich dir auf jeden Fall dazu raten. Ich erinnere mich noch, wie ich selbst damals das Prinzip überhaupt nicht verstanden hab, aber eigentlich ist es ganz einfach: Stell dir jede Ebene als ein durchsichtiges Blatt Papier vor, die dir das Programm übereinanderlegt. Du kannst auf jedem Blatt einzeln malen und dort, wo auf einem weiter oben liegenden nichts ist, scheint dann natürlich alles durch. So kann man einfach die Schattierungen auf einer eigenen Ebene über der normalen Farbe der Fläche anlegen und immer wieder neu machen, ohne die Farbe an sich überzumalen
Du solltest auch darauf achten, keine gräulichen Highlights zu setzen. Besonders in den Haaren fällt das auf, hast du da vielleicht mit dem Abwedler gearbeitet? Falls ja ist es ganz wichtig, dessen Modus von "Mitteltöne" auf "Lichter" umzustellen, damit du eine gesättigte Lichtfarbe bekommst. So ins gräuliche gehende Glanzlichter sehen einfach meistens unschön schmutzig aus, deswegen sollte man auch, wenn man die Farbe dafür selbst auswählt, darauf achten, dass sie schön gesättigt und kräftig ist.
Trau dich bei den Haaren auch ruhig daran, die Strähnen einzeln zu schattieren. Am Anfang findet man das immer furchtbar und es ist echt schwierig, aber man lernt es ja schließlich nur durch Üben und Ausprobieren. Also nur Mut ^^
Was noch ein ganz wichtiger Punkt ist, ist, dass du auch immer ein paar hartkantige Schatten setzen solltest. Hier sieht alles seeehr verschwommen aus - in der Natur gibt es aber immer auch harte Schattierungen. Zum Beispiel sind im Gesicht die Haarsträhnen dem Licht im Weg und müssen einen harten Schatten werfen, oder der Kiefer über dem Hals - oder auch der Arm des Blauhaarigen auf dem Hemd darunter. Ich mache es häufig so, dass ich am Ende des Colorierens nochmal das ganze Bild durchgehe und schaue, ob nicht noch irgendwo irgendetwas einen Schatten werfen müsste. Oft übersieht man die Sachen im eigentlichen Prozess nämlich und muss nochmal genau nachschauen.
Auch bei Falten in Kleidung machen sich ein paar harte Schattierungen immer gut. Hierbei ist es ja häufig so, dass es keine rundliche Abwendung vom Licht gibt, sondern der Stoff mit einem Mal aus der Lichtrichtung wegknickt und da entsteht dann auch eine harte Kante im Schatten.
Ich hoffe, ich konnte dir noch ein paar hilfreiche Tipps mitgeben. Bin gespannt auf deine nächsten Bilder ^^
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24.01.2010 12:40 |
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